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Veranstaltungarchiv 2004

Vergangene Ereignisse

seit 26. November 1999
bis Sommer 2015
Di—Fr 10—18.00 Uhr
Sa—So 11—18.00 Uhr
Dahlem

Ethnologisches Museum Berlin—Dahlem

Indianer Nordamerikas · Vom Mythos zur Moderne

Dahlem

Veranstaltungsinformationen: Die Magazinräume des Ethnologischen Muse­ums in Berlin-Dahlem beherbergen nahezu 30.000 Objekte der Indianer Nord­amerikas. Seit dem Zweiten Weltkrieg war eine umfassende Präsentation die­ser Bestände nicht möglich, da ein Teil davon als verschollen galt und außer­dem der dazu be­nötigte Platz nicht vorhanden war.

Nach Rückkehr der von der Sowjetunion beschlagnahmten Stücke in den Jah­ren 1991—92 und dem Auszug der Museen europäischer Kunst in Berlin-Dah­lem, bie­tet sich nun erstmals die Gelegenheit, die »Indianer Nordamerikas« auf einer Flä­che von ca. 1000 m2; zu präsentieren.

Wichtigstes Ziel der Ausstellung ist es, eine Auswahl der reichen, zum Teil bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zurückreichenden Bestände zu zeigen. Da­her be­steht der Hauptteil der Ausstellung in der Präsentation von fünf soge­nannten Kul­turarealen, aus denen besonders alte und wertvolle Sammlungen vorhanden sind: Prärien und Plains, Südwesten, Kalifornien, Nordwestküste und die Arktis. Inner­halb dieser Kulturareale werden wiederum Schwerpunkte gebildet, die sich an den dort hauptsächlich verwendeten Materialien, Wirt­schaftsweisen oder zeremoniel­len Besonderheiten orientieren.

Daneben geht die Ausstellung auch auf kulturübergreifende Themen ein, die unser Indianerbild ganz wesentlich geprägt haben: die Klischees von edlen und teufli­schen Wilden, Karl Mays »Winnetou«, Show-Indianer in Deutschland und vieles andere.

Heute sind Indianer Nordamerikas keine »sterbende Rasse« mehr, wie oft pro­pa­giert wurde, sondern Bestandteil der modernen amerikanischen und kanadi­schen Gesellschaft, in der sie ihren Platz behaupten müssen. Aus diesem Grund werden wichtige historische Entwicklungen, die noch immer das Leben der Indianer au­ßerhalb und innerhalb der Reservationen prägen, im Überblick dargestellt.

Symbolträchtige Begriffe, die als »typisch indianisch« gelten, wie z. B. Mokka­sin, Medizinbeutel, Tomahawk, heilige Pfeife, werden dem regionalen Hauptteil voran­gestellt. Am Ende der Ausstellung ist eine Auswahl moderner indianischer Kunst zu sehen, als Beleg dafür, wie Indianer sich in der modernen amerikani­schen Ge­sellschaft behaupten und in welchem Maße ihre Kulturen weiterhin lebendig und kreativ sind.

Führungen:

  • Indianer der Nordwestküste
  • Der Sammler Adrian Jacobsen an der Nordwestküste und in Alaska
  • Reisen und Sammlungen des Prinzen Maximilian zu Wied am Missouri
  • Indianer der Prärien und Plains: Die frühen Sammlungen
  • Indianermärchen von tapferen Kriegern und Zaubertieren

Ort: Ethnologisches Museum Staatliche Museen zu Berlin | Lansstraße 8 | 14195 Berlin-Dahlem

22. September 2004
20:00 Uhr
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Freundeskreis Karl May Berlin—Brandenburg e. V.

Gründungsversammlung

Geschlossene Gesellschaft

Aus der Tagesordnung: Beschluss der Satzung | Wahl des Vorstands | Festle­gung der Mitgliedsbeiträge

Ort: Buschkrugallee 131 | 12359 Berlin-Neukölln

24. November 2004
20:00 Uhr
Vereinslogo

Freundeskreis Karl May Berlin—Brandenburg e. V.

Vorstandssitzung

Geschlossene Gesellschaft

Aus der Tagesordnung: Erörterung des Jahresprogramms 2005 | Festlegung der Tagesordnung für die erste ordentliche Mitgliederversammlung

Ort: Cicerostraße 62, 10709 Berlin-Wilmersdorf